.png)
Ulli Greifenstein - Ichzumir.
Psychosoziale Beratung & Coaching - Ich begleite Menschen ein Stück zurück zu sich selbst.
Mama sein - weil du auch noch da bist.
Muttersein ist ein Geschenk.
Und gleichzeitg eine der größten Herausforderungen im Leben. Zwischen Windeln, Schule, Haushalt und Arbeit bleibt nur wenig Raum für dich.


Wenn Mama-Sein schwer wird
Warum ich Mamas begleite
Ich weiß, wie wundervoll – und zugleich herausfordernd – das Mama-Sein sein kann.
Ich kenne Überforderung vor und nach der Geburt, den Schmerz einer Fehlgeburt, eine Kürettage und einen ungeplanten Kaiserschnitt. Mein erstes Kind hat viel geweint und wenig geschlafen – ich war müde, erschöpft und voller Zweifel.
Ich kenne diese langen Tage, die kein Ende nehmen wollen, und die viel zu kurzen Nächte. Ich weiß, wie leicht man sich selbst verlieren kann – zwischen Erwartungen, gut gemeinten Ratschlägen und dem ständigen Funktionieren. Und ich kenne die zusätzliche Belastung, wenn familiäre Dynamiken eher Kraft nehmen als schenken.
Gerade deshalb liegt mir die Begleitung von Müttern so am Herzen.
Ich möchte einen liebevollen, klaren Raum öffnen, in dem du durchatmen darfst – wo alles Platz hat: Fragen, Tränen, Unsicherheit und die Sehnsucht nach dir selbst.
Weil ich weiß, wie sehr es zählt, wirklich gesehen und verstanden zu werden.
Emotionelle Erste Hilfe (EEH)
Ich befinde mich derzeit in Ausbildung zur Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) – einer körper- und bindungsorientierten Methode, die Eltern und Babys rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit unterstützt.
Die EEH verbindet Körperpsychotherapie und Bindungsforschung. Sie geht davon aus, dass frühe Stress- und Bindungserfahrungen sich tief im Nervensystem verankern – bei Eltern ebenso wie bei ihren Kindern. Wenn das Nervensystem überlastet ist, kann es schwer sein, ruhig zu bleiben, die eigenen Gefühle zu regulieren oder die Signale des Babys richtig zu verstehen.
Im Mittelpunkt steht die Bindung – und die Fähigkeit, in Kontakt zu bleiben, auch wenn es schwierig wird.
Die EEH lädt Eltern dazu ein, innezuhalten, sich selbst wieder zu spüren und den eigenen Körper als Ressource zu erleben. Diese Selbstanbindung bildet die Grundlage dafür, das Baby feinfühlig und sicher zu begleiten – gerade dann, wenn es viel weint, unruhig ist oder schlecht schläft.
Weinen wird dabei nicht als Problem gesehen, das behoben werden muss, sondern als Ausdruck eines Bedürfnisses oder einer Spannung, die gehört und gehalten werden möchte.
Wenn Eltern lernen, in solchen Momenten präsent zu bleiben und durch ihre eigene Ruhe Sicherheit zu vermitteln, kann sich auch das Nervensystem des Babys beruhigen. So entsteht Co-Regulation – und ein neuer, liebevoller Kontakt zwischen Eltern und Kind.
In meiner Begleitung kann das bedeuten:
-
Raum für Gefühle wie Erschöpfung, Angst, Wut oder Hilflosigkeit zu schaffen
-
das Verhalten deines Babys besser zu verstehen – etwa Unruhe, häufiges Weinen oder Schlafschwierigkeiten
-
über den Körper und den Atem wieder in Verbindung mit dir selbst zu kommen
-
Regulation im Kontakt zu fördern – zwischen dir, deinem Baby und dir selbst
-
Vertrauen in deine eigene Intuition zu stärken
Die EEH arbeitet sowohl präventiv – zur Stärkung der Bindung schon während der Schwangerschaft und im Wochenbett – als auch begleitend in herausfordernden Phasen nach der Geburt.
Ich integriere die Haltung und das Wissen aus der EEH bereits in meine Arbeit und werde ab Mitte 2026 die Emotionelle Erste Hilfe als eigenes Angebot anbieten.
Ich wünsche mir, dass Eltern spüren dürfen, dass sie nicht allein sind – und dass in jedem Moment die Möglichkeit liegt, neu in Verbindung zu kommen.
Manchmal braucht es einfach einen Raum, in dem alles da sein darf: Überforderung, Wut, Tränen, Frust oder Erschöpfung. Einen Raum, in dem nichts bewertet wird.
Diesen Raum halte ich für dich – mit Herz, Achtsamkeit und der Überzeugung, dass Heilung dort beginnt, wo wir uns zeigen dürfen, so wie wir sind.
